2026
Veranstaltungen für
Stichworte
Predigt und Liturgie: Pfr. Matthias Rüsch
Musik: Peter Freitag, Kantor, und Thomas Trolldenier, Bariton
Mitwirkung: Josef Lütolf, Lektor
Biblische Texte: Markusevangelium 16,1-8; Lukasevangelium 24, 1-12
Kollekte: Stiftung Sozialwerk Pfarrer Ernst Sieber
Live-Streaming: » www.youtube.com
– Aufgebrochen –
Auch am Ostermorgen heisst es zuerst einmal notgedrungen: «Fürchtet euch nicht.» (Mt 28,5) Denn zu fürchten gab es sehr wohl viel, denn das Grab war ja leer. Von den Frauen heisst es: «Sie waren starr vor Angst und Entsetzen.» (Mk 16,8)
Die Apostel, die verbliebenen elf Jünger, machten die Sache auch nicht besser, als sie die Nachricht der Frauen als Frauengeschichte blossstellten. Die Nachricht erschien ihnen «wie leeres Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht.» (Lk 24,11) Und auch dem Petrus, der, wie es seine Art war, schnell alles selber nachprüfen wollte, fehlten schlicht die Worte, «er ging nach Hause voller Verwunderung.» (Lk 24,12)
In den Briefen des Apostels Paulus dreht sich danach alles um dieses eine Ereignis: die Auferstehung. Seit er auf dem Weg nach Damaskus aus der Bahn geworfen worden war, beschreibt er sich als vom Auferstandenen in Besitz genommen: «Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.» (Gal 2,20) Da ist also etwas aufgebrochen, etwas Neues angebrochen. Paulus ist danach von einer fiebrig-trunkenen Sehnsucht getrieben.
Sehnsucht Augentrost
«Hätten die Nüchternen
einmal gekostet,
alles verliessen sie,
und setzten sich zu uns
an den Tisch der Sehnsucht,
der nie leer wird.»
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis
Das Abendmahl feiern wir als gemeinsamen Augentrost in der Kirche und, wer will, als individuelles Erinnerungsmahl zu Hause.
Thomas Trolldenier, Bariton, singt Bach.
Peter Freitag, Kantor, singt Osterlieder aus dem Reformierten Gesangbuch (RG 462, 471, 465, 467, 484, 470).
– Aufgebrochen –
Auch am Ostermorgen heisst es zuerst einmal notgedrungen: «Fürchtet euch nicht.» (Mt 28,5) Denn zu fürchten gab es sehr wohl viel, denn das Grab war ja leer. Von den Frauen heisst es: «Sie waren starr vor Angst und Entsetzen.» (Mk 16,8)
Die Apostel, die verbliebenen elf Jünger, machten die Sache auch nicht besser, als sie die Nachricht der Frauen als Frauengeschichte blossstellten. Die Nachricht erschien ihnen «wie leeres Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht.» (Lk 24,11) Und auch dem Petrus, der, wie es seine Art war, schnell alles selber nachprüfen wollte, fehlten schlicht die Worte, «er ging nach Hause voller Verwunderung.» (Lk 24,12)
In den Briefen des Apostels Paulus dreht sich danach alles um dieses eine Ereignis: die Auferstehung. Seit er auf dem Weg nach Damaskus aus der Bahn geworfen worden war, beschreibt er sich als vom Auferstandenen in Besitz genommen: «Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.» (Gal 2,20) Da ist also etwas aufgebrochen, etwas Neues angebrochen. Paulus ist danach von einer fiebrig-trunkenen Sehnsucht getrieben.
Sehnsucht Augentrost
«Hätten die Nüchternen
einmal gekostet,
alles verliessen sie,
und setzten sich zu uns
an den Tisch der Sehnsucht,
der nie leer wird.»
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis
Das Abendmahl feiern wir als gemeinsamen Augentrost in der Kirche und, wer will, als individuelles Erinnerungsmahl zu Hause.
Thomas Trolldenier, Bariton, singt Bach.
Peter Freitag, Kantor, singt Osterlieder aus dem Reformierten Gesangbuch (RG 462, 471, 465, 467, 484, 470).
Kontakt: Pfr. Matthias Rüsch
