2026
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Elsbetha Bünzli diskutiert
An einem Podium versuchen wir dem Thema der Verleumdung und Ausgrenzung einer unliebsamen Person nachzugehen. Was sind die Mechanismen dahinter? Und wie können wir diese durchbrechen?
Die Schwestern Bünzli in Nossikon sind nicht gut beleumdet. Zur Rede gestellt, zanken sie sich, klagen sich gegenseitig an. Man bringt sie nach Zürich, um der angeblichen Sache auf den Grund zu gehen. So kommt der Stein endgültig und zwangsläufig ins Rollen: Aus Geschwätz wird bitterer Ernst, auf recht harmlose Aussagen wird, bei vertieftem Nachhacken, ein immer dickeres, ja, undurchsichtiges Garn gesponnen. Und irgendwann wird buchstäblich der Teufel an die Wand gemalt und der tritt klumpfüssig aus dem Gemälde heraus, wird real, angeblich. Und das Angebliche entpuppt sich, unter Anwendung ständig erhöhter Folter, als tödlich.
Am Podiumsgespräch wirken mit:
Dr. Otto Sigg, Alt-Staatsarchivar und Experte in Sache Hexenverfolgung im Kanton Zürich. Ihm obliegt die historische Einordnung. Pfarrer Matthias Rüsch, dem der theologische und kirchen-geschichtliche Part zugespielt wird. Und Dr. Werner Surbeck, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er wird uns mit der psychologischen Sicht auf Täter und Opfer vertraut machen. Die Moderation hat Pia Wertheimer.
Montag, 9. März 2026, 19.00 bis 20.30 Uhr
Gemeinderatsaal, Stadthaus, Bahnhofstrasse 17, 8610 Uster
An einem Podium versuchen wir dem Thema der Verleumdung und Ausgrenzung einer unliebsamen Person nachzugehen. Was sind die Mechanismen dahinter? Und wie können wir diese durchbrechen?
Die Schwestern Bünzli in Nossikon sind nicht gut beleumdet. Zur Rede gestellt, zanken sie sich, klagen sich gegenseitig an. Man bringt sie nach Zürich, um der angeblichen Sache auf den Grund zu gehen. So kommt der Stein endgültig und zwangsläufig ins Rollen: Aus Geschwätz wird bitterer Ernst, auf recht harmlose Aussagen wird, bei vertieftem Nachhacken, ein immer dickeres, ja, undurchsichtiges Garn gesponnen. Und irgendwann wird buchstäblich der Teufel an die Wand gemalt und der tritt klumpfüssig aus dem Gemälde heraus, wird real, angeblich. Und das Angebliche entpuppt sich, unter Anwendung ständig erhöhter Folter, als tödlich.
Am Podiumsgespräch wirken mit:
Dr. Otto Sigg, Alt-Staatsarchivar und Experte in Sache Hexenverfolgung im Kanton Zürich. Ihm obliegt die historische Einordnung. Pfarrer Matthias Rüsch, dem der theologische und kirchen-geschichtliche Part zugespielt wird. Und Dr. Werner Surbeck, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er wird uns mit der psychologischen Sicht auf Täter und Opfer vertraut machen. Die Moderation hat Pia Wertheimer.
Montag, 9. März 2026, 19.00 bis 20.30 Uhr
Gemeinderatsaal, Stadthaus, Bahnhofstrasse 17, 8610 Uster
Kontakt: Matthias Rüsch
