Verantwortlich für diese Seite
Matthias Rüsch

Trilogie : «Ustermer Welt vor 200 Jahren»

alte Kirche Uster (Archiv Kirche) (Foto: Matthias Rüsch)
Mo. 15.01.2024, 19.00 bis 20.30 Uhr
Kirchgemeindehaus Kreuz, Zentralstrasse 40, 8610 Uster
«Ustermer Welt vor 200 Jahren»
Vortrags- und Gesprächsabend im Rahmen einer historisch-frömmigkeitsgeschichtlichen Trilogie.

2024 ist für die Reformierte Kirche resp. für die Stadt Uster ein Jubiläumsjahr: der Neubau der heutigen Hallenkirche jährt sich zum 200. Mal. Die Kirche am Burghügel gilt als Wahrzeichen von Uster, ist nach wie vor der grösste Saal in Uster und hat Schweiz weit einen gewissen Bekanntheitsgrad durch den Ustertag.

«Vor 30 Jahren war Uster noch eine ansehnliche Bauerngemeinde, mit allen den Vorzügen und Mängeln, die einer solchen eigenthümlich sind.(…) Jetzt ist alles ganz anders» schrieb der Ustermer Pfarrer Werdmüller 1857.
Wie lebten die Menschen in dieser «ansehnlichen Bauerngemeinde» um 1824? Und was meinte der langjährige Pfarrer drei Jahrzehnte später mit «Jetzt ist alles ganz anders»?
In dieser einführenden Veranstaltung wird ein Blick geworfen auf die Zeit des Kirchenneubaus und die folgenden schnellen und turbulenten Veränderungen von Industrie und politischem System, Lebensweise der Bevölkerung, Armut und Reichtum, Bildung und Kultur, Einstellungen zu Glauben und Kirche.
Ein vollständiges Bild der Zeit kann nicht gemalt werden, aber vor dem Hintergrund der damaligen politischen und wirtschaftlichen Grosswetterlage können einige Pinselstriche angebracht, Details und Ustermer Besonderheiten aufgezeigt werden. Wir tauchen ein in die Zeit des Kirchenneubaus und die Jahre danach.

Hans-Jürg Keller, Prof. Dr. em., Uster


Weitere Daten:
» 29. Januar 2024: Ein religiös eigenständiges Bauernhaus vor 200 Jahren
» 12. Februar 2024: Gottfried Keller und Salomon Vögelin: liberale Religiosität im 19. Jahrhundert


Bildnachweis
Die alte Kirche Uster. Nach einem Bild im Besitz von Karl Hess. Nachlass Pfr. Heinrich Bühler Paul Kläui Bibliothek, Uster
Kontakt: Pfr. Matthias Rüsch