2026
Veranstaltungen für
Stichworte
Predigt und Liturgie: Bettina Wiesendanger
Musik: Robert Metzger
Mitwirkung: Frauengruppe
Kollekte: SEK Fonds für Frauenarbeit
«Wenn wir tun, was unsere Älteren taten, tun wir nicht, was unsere Älteren taten.»
Über Jeremias Gotthelf ist folgendes zu lesen: "Der Prozess, sich als scharfsichtigen Realisten innerhalb der Spannungsfelder zwischen «Tendenz» und «Objektivität», zwischen Fortschritt und Rückschritt, zwischen Realität und Ideal zu positionieren, ist für Gotthelf nie abgeschlossen. Deshalb hat er seine grossen Themen – von den Problemen des Grundbesitzes bis zur Geschlechterfrage, vom Verhältnis zwischen Christentum und Aufklärung bis zum Schulwesen und zur Armennot, vom Doktern über das Arbeiten bis zum Lieben, Streiten und Hassen – immer wieder neu gesehen, neu bewertet, neu formuliert. Gotthelf war ein Nahkämpfer in den Niederungen der Tendenz, parteiisch, voreingenommen, polemisch. Aber gerade deshalb war sein Blick auf die Phänomene immer wieder neu und originell. Eine «objektive Erzählkunst» gibt es eben vermutlich gerade nicht: Entweder ist sie objektiv, oder sie ist Kunst." (https://fredi-lerch.ch/einzelseite/der-boese-blick-des-jeremias-gotthelf-333; Stand: 9.3.2021)
Das Wort "Tendenz" könnte man heute mit "Trend" wiedergeben...Gotthelf war Landpfarrer ohne grossen Zulauf.
Und wir - heute?
Über Jeremias Gotthelf ist folgendes zu lesen: "Der Prozess, sich als scharfsichtigen Realisten innerhalb der Spannungsfelder zwischen «Tendenz» und «Objektivität», zwischen Fortschritt und Rückschritt, zwischen Realität und Ideal zu positionieren, ist für Gotthelf nie abgeschlossen. Deshalb hat er seine grossen Themen – von den Problemen des Grundbesitzes bis zur Geschlechterfrage, vom Verhältnis zwischen Christentum und Aufklärung bis zum Schulwesen und zur Armennot, vom Doktern über das Arbeiten bis zum Lieben, Streiten und Hassen – immer wieder neu gesehen, neu bewertet, neu formuliert. Gotthelf war ein Nahkämpfer in den Niederungen der Tendenz, parteiisch, voreingenommen, polemisch. Aber gerade deshalb war sein Blick auf die Phänomene immer wieder neu und originell. Eine «objektive Erzählkunst» gibt es eben vermutlich gerade nicht: Entweder ist sie objektiv, oder sie ist Kunst." (https://fredi-lerch.ch/einzelseite/der-boese-blick-des-jeremias-gotthelf-333; Stand: 9.3.2021)
Das Wort "Tendenz" könnte man heute mit "Trend" wiedergeben...Gotthelf war Landpfarrer ohne grossen Zulauf.
Und wir - heute?
Kontakt: Pfrn. Bettina Wiesendanger und Team Diakonie
