Gottesdienst

20260109_075623 (Foto: Matthias Rüsch)
Predigt und Liturgie: Matthias Rüsch
Musik: Stefan Schättin
Mitwirkung: Andrea Schönenberger, Lektorin
die singende und betende Gemeinde
Biblische Texte: Psalm 85; Lk 6, 27-36; 1. Kor 13, 4-13
Lieder: RG 571, 1.3-4 «Die güldne Sonne»
RG 571, 6.8 «Die güldne Sonne»
RG 93 «Danket, danket dem Herrn» (Kanon)
RG 276 «Such wer da will»
RG 662 «Ich bete an die Macht der Liebe»
RG 242 «Lobe den Herren»
Kollekte: Waldenserkomitee der Deutschen Schweiz (Ermächtigung von jungen Gemeindegliedern, Verantwortung in der Kirche zu übernehmen)
Herzensweite
Das Wort 'Toleranz' kommt in der Bibel nicht vor. Toleranz ist ein moderner Begriff, hat aber seine tiefen Wurzeln im alten lateinischen tolerare, was ertragen heisst. Wer tolerant ist, vermag und hat einiges zu ertragen, hat also einen langen Atem. Und hier sind wir nun im biblischen Sprachgebrauch angelangt:
"Die Liebe hat den langen Atem", heisst es im 1. Kor 13. "Sie trägt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles." Die Liebe hat also ein weites, grosses Herz.
In christlicher Perspektive ist Toleranz nie die bedingungslose Duldung von Unrecht, sondern stellt die Liebe zum Menschen, trotz all seiner Fehler, in den Vordergrund.
In der narrativen Predigt - nun hat mal nicht der Abderhalden das Wort, sondern sein Seelenverwandter, der Waldenburger - gehen wir dem christlich geprägten Toleranzgedanken nach: der immer wieder auf die Probe gestellten Liebe zum Mitmenschen.

im Anschluss an den Gottesdienst: Chilekafi


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Kontakt: Pfr. Matthias Rüsch