2026
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Do. 11.07.2024, 10.15 bis 12.15 Uhr
nach Vereinbarung
nach Vereinbarung
begehrt. umsorgt. gemartert.
Wir machen miteinander eine Exkursion ins Landesmuseum, wo uns eine Spezialführung durch Paola Blattmann erwartet. Sie wird uns kompetent durch Ausstellung "begehrt. umsorgt. gemartert." führen. Die Führung beginnt um 10.45 Uhr und dauert eine Stunde.
Treffpunkt ist der letzte Wagen der S5, 10.21 Uhr ab Uster.
Das Zugbillett löst jeder selber. Danke!
Kosten Führung inkl. Eintritt: 25.00 pro Person.
zur Ausstellung "begehrt. umsorgt. gemartert."
Jede Zeit und Gesellschaft macht sich ihr eigenes Bild des menschlichen Körpers. Im Mittelalter setzten sich die Menschen intensiv mit ihm auseinander. Die Kirche erklärte körperliches Begehren zur Sünde, die gemarterten Leiber von Jesus und den Heiligen jedoch als anbetenswürdig. Im weltlichen Alltag pflegte die adelige Oberschicht ihre Glieder mit Kosmetik und sportlicher Betätigung – gleichzeitig ächzte die Unterschicht unter Krankheiten und schwerer körperlicher Arbeit. Am Ende wartete auf alle der Tod. Dieser war im Mittelalter omnipräsent. Tote Körper wurden in Erwartung auf die Auferstehung umsorgt und verehrt. Mit zahlreichen Leihgaben aus dem In- und Ausland wirft die Ausstellung im Landesmuseum einen kulturhistorischen Blick auf den Körper im Mittelalter und gibt Impulse, auch unser heutiges Bild des Körpers zu reflektieren.
Wir machen miteinander eine Exkursion ins Landesmuseum, wo uns eine Spezialführung durch Paola Blattmann erwartet. Sie wird uns kompetent durch Ausstellung "begehrt. umsorgt. gemartert." führen. Die Führung beginnt um 10.45 Uhr und dauert eine Stunde.
Treffpunkt ist der letzte Wagen der S5, 10.21 Uhr ab Uster.
Das Zugbillett löst jeder selber. Danke!
Kosten Führung inkl. Eintritt: 25.00 pro Person.
zur Ausstellung "begehrt. umsorgt. gemartert."
Jede Zeit und Gesellschaft macht sich ihr eigenes Bild des menschlichen Körpers. Im Mittelalter setzten sich die Menschen intensiv mit ihm auseinander. Die Kirche erklärte körperliches Begehren zur Sünde, die gemarterten Leiber von Jesus und den Heiligen jedoch als anbetenswürdig. Im weltlichen Alltag pflegte die adelige Oberschicht ihre Glieder mit Kosmetik und sportlicher Betätigung – gleichzeitig ächzte die Unterschicht unter Krankheiten und schwerer körperlicher Arbeit. Am Ende wartete auf alle der Tod. Dieser war im Mittelalter omnipräsent. Tote Körper wurden in Erwartung auf die Auferstehung umsorgt und verehrt. Mit zahlreichen Leihgaben aus dem In- und Ausland wirft die Ausstellung im Landesmuseum einen kulturhistorischen Blick auf den Körper im Mittelalter und gibt Impulse, auch unser heutiges Bild des Körpers zu reflektieren.
Anmeldung Gerne bis am Samstag, 6. Juli 2024.
(Die Exkursion findet statt ab einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Personen.)
(Die Exkursion findet statt ab einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Personen.)
Kontakt: Matthias Rüsch
