Gebete
wenn eigene Worte fehlen, kann eine kleine Sammlung von Gebeten eine Hilfe geben
Unser Vater
Unser Vater im Himmel!
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Gelassenheit, Demut und Kraft
Guter Gott,
ich danke dir, dass du deine schützende Hand über meine Lieben und mich hältst.
Ich danke dir, dass du uns im Alltag unterstützt und uns hilfst, das Gute zu sehen und die Liebe zu erkennen.
Gib mir die Kraft, gemeinsam mit meinen Lieben, meinen Freunden und meinen Mitstreitern den Alltag zu meistern und das Positive im Leben zu sehen.
Gib mir die Kraft, die Erwartungen zu erfüllen, die andere in mich setzen.
Gib mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die sich nicht verändern lassen und die Kraft, die Dinge zu verändern, die sich ändern lassen.
Gib mir die Demut, Distanz zu mir selbst zu halten und stets zu hinterfragen, welche Auswirkungen meine Handlungen auf andere haben.
Segne alle Menschen, die in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche Verantwortung tragen und hilf ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. amen
von Bundesrätin Karin Keller-Sutter aus: Wenn ich rufe. Das reformierte St. Galler Gebetbuch, Theologischer Verlag Zürich, S. 152
ich danke dir, dass du deine schützende Hand über meine Lieben und mich hältst.
Ich danke dir, dass du uns im Alltag unterstützt und uns hilfst, das Gute zu sehen und die Liebe zu erkennen.
Gib mir die Kraft, gemeinsam mit meinen Lieben, meinen Freunden und meinen Mitstreitern den Alltag zu meistern und das Positive im Leben zu sehen.
Gib mir die Kraft, die Erwartungen zu erfüllen, die andere in mich setzen.
Gib mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die sich nicht verändern lassen und die Kraft, die Dinge zu verändern, die sich ändern lassen.
Gib mir die Demut, Distanz zu mir selbst zu halten und stets zu hinterfragen, welche Auswirkungen meine Handlungen auf andere haben.
Segne alle Menschen, die in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche Verantwortung tragen und hilf ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. amen
von Bundesrätin Karin Keller-Sutter aus: Wenn ich rufe. Das reformierte St. Galler Gebetbuch, Theologischer Verlag Zürich, S. 152
Gott beim Wort nehmen
Gott
Das Corona-Virus ist überall –
in den Nachrichten, in den Köpfen, an den Börsen.
Menschen kaufen Läden leer.
Krisenstäbe tagen.
Und das Virus kommt immer näher.
Gott, ich bin verunsichert:
Was soll ich tun?
Gott, ich habe Angst:
Was kommt da noch?
Gott
Du hast einmal gesagt: Kommt zur mir, all ihr Geplagten und Beladenen: Ich will euch erquicken.
Gott, ich nehme dich beim Wort: Nimm von mir, was mich plagt und belastet.
Und lass Ruhe und Gelassenheit einkehren. AMEN
Pfrn. Aline Kellenberger, 3. März 2020
Das Corona-Virus ist überall –
in den Nachrichten, in den Köpfen, an den Börsen.
Menschen kaufen Läden leer.
Krisenstäbe tagen.
Und das Virus kommt immer näher.
Gott, ich bin verunsichert:
Was soll ich tun?
Gott, ich habe Angst:
Was kommt da noch?
Gott
Du hast einmal gesagt: Kommt zur mir, all ihr Geplagten und Beladenen: Ich will euch erquicken.
Gott, ich nehme dich beim Wort: Nimm von mir, was mich plagt und belastet.
Und lass Ruhe und Gelassenheit einkehren. AMEN
Pfrn. Aline Kellenberger, 3. März 2020
Du bist das Leben
Du bist das Leben, das uns umgibt.
Du bist das Leben, das in uns atmet.
Du bist der lebendige Raum zwischen uns.
Du bist das Leben, das wir weitergeben können.
Du bist das Leben,
das durch meine Mutter in mich gelegt wurde.
Du bist das Leben, über das ich nicht verfügen kann.
Du bist das Leben in mir, das irgendwann vergeht.
Du bist das Leben, das ich jetzt spüre.
Du bist das Leben, für das ich dankbar bin.
Lass es fliessen, lebendiger Gott.
Lass es wehen.
Lass es blühen.
Amen.
aus: Wenn ich rufe. Das reformierte St. Galler Gebetbuch, Theologischer Verlag Zürich, S. 114
Du bist das Leben, das in uns atmet.
Du bist der lebendige Raum zwischen uns.
Du bist das Leben, das wir weitergeben können.
Du bist das Leben,
das durch meine Mutter in mich gelegt wurde.
Du bist das Leben, über das ich nicht verfügen kann.
Du bist das Leben in mir, das irgendwann vergeht.
Du bist das Leben, das ich jetzt spüre.
Du bist das Leben, für das ich dankbar bin.
Lass es fliessen, lebendiger Gott.
Lass es wehen.
Lass es blühen.
Amen.
aus: Wenn ich rufe. Das reformierte St. Galler Gebetbuch, Theologischer Verlag Zürich, S. 114
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher wird mir Hilfe kommen?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuss nicht wanken; der dich behütet, schlummert nicht.
Sieh, nicht schlummert noch schläft der Hüter Israels.
Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten zu deiner Rechten.
Bei Tage wird dich die Sonne nicht stechen noch der Mond des Nachts.
Der HERR behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben.
Der HERR behütet deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
amen
(aus: Bibel, Buch der Psalmen, Psalm 121)
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuss nicht wanken; der dich behütet, schlummert nicht.
Sieh, nicht schlummert noch schläft der Hüter Israels.
Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten zu deiner Rechten.
Bei Tage wird dich die Sonne nicht stechen noch der Mond des Nachts.
Der HERR behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben.
Der HERR behütet deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
amen
(aus: Bibel, Buch der Psalmen, Psalm 121)
Herr, wie du willst
Herr, wie du willst, soll mir gescheh‘n,
Und wie du willst, so will ich geh‘n;
Hilf Deinen Willen nur verstehn.
Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
Und wann Du willst, bin ich bereit,
Heut und in alle Ewigkeit.
Herr, was Du willst, das nehm‘ ich hin,
Und was du willst, ist mir Gewinn;
Genug, dass ich Dein eigen bin.
Herr, weil Du‘s willst, drum ist es gut;
Und weil Du‘s willst, drum hab‘ ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.
von Rupert Meyer
Und wie du willst, so will ich geh‘n;
Hilf Deinen Willen nur verstehn.
Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
Und wann Du willst, bin ich bereit,
Heut und in alle Ewigkeit.
Herr, was Du willst, das nehm‘ ich hin,
Und was du willst, ist mir Gewinn;
Genug, dass ich Dein eigen bin.
Herr, weil Du‘s willst, drum ist es gut;
Und weil Du‘s willst, drum hab‘ ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.
von Rupert Meyer
