Sommerorgel 2026
Es ist zur liebgewonnenen Tradition geworden, dass der Orgelmusik in den Sommerferien ein besonderer Platz eingeräumt wird. So dürfen wir verschiedene Organist*innen begrüssen, die uns mit ihrem Spiel begleiten. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein kurzes sommerliches Konzert geboten.
Orgelmusik im Sommer
Als festes Lied ist dieses Jahr RG 98 «Du, meine Seele singe» vorgesehen. Das Lied entstand 1653 und gehört zu den bekannten Liedern Paul Gerhardts, der es im Kontext des lutherischen Barocks verfasste. Sein Todestag jährte sich Ende Mai zum 350. Mal. Die Entstehungszeit des Liedes ist geprägt von den Nachwirkungen des Dreissigjährigen Kriegs, in denen Gerhardt bewusst Trost- und Vertrauenslieder schrieb. Der Text basiert lose auf Psalm 146.
Die heute gebräuchliche Melodie stammt von Johann Georg Ebeling, der 1666 in seinem «Pauli Gerhardi Geistliche Andachten» zahlreiche Gerhardt-Texte vertonte. Ebelings Melodie ist schlicht, syllabisch und volksliedhaft gebaut, was das Lied leicht singbar macht und zu seiner weiten Verbreitung beitrug.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und eine gute Sommerzeit. Und ...
... freuen Sie sich auf besondere Musik im 10.00-Uhr-Gottesdienst und während der Kurzkonzerte im Anschluss:
» 12. Juli, Peter Freitag
» 19. Juli, Stefan Schättin
» 26. Juli, Sondang Toggenburger
» 2. August, Robert Methger
» 9. August, Rudolf Meyerl
Die heute gebräuchliche Melodie stammt von Johann Georg Ebeling, der 1666 in seinem «Pauli Gerhardi Geistliche Andachten» zahlreiche Gerhardt-Texte vertonte. Ebelings Melodie ist schlicht, syllabisch und volksliedhaft gebaut, was das Lied leicht singbar macht und zu seiner weiten Verbreitung beitrug.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und eine gute Sommerzeit. Und ...
... freuen Sie sich auf besondere Musik im 10.00-Uhr-Gottesdienst und während der Kurzkonzerte im Anschluss:
» 12. Juli, Peter Freitag
» 19. Juli, Stefan Schättin
» 26. Juli, Sondang Toggenburger
» 2. August, Robert Methger
» 9. August, Rudolf Meyerl
Die Musiker*innen haben das Wort
Peter Freitag: Wohlauf und singe schön! Schönheit? Schönheit in der Musik - was ist das?
Stefan Schättin: La vita è bella - ist es nicht so? Musik zum gleichnamigen Film und weitere Leckerbissen populärer Melodien für Orgel arrangiert! hat.»
Sondang Toggenburger: Drei Werke aus der Romantik von französischen Komponistinnen und Komponisten – durch Zeit und Ort verbunden, doch unterschiedlicher könnten die Assoziationen, die beim Zuhören erweckt werden, nicht sein.
Robert Metzger: Von Repetition und Variation - Nicht nur die Sommerferien kehren in regelmässigem Turnus wieder, auch in der Musik ist Wiederkehr und Veränderung allgegenwärtig. Die passende Musik mit sich wiederholenden, sich abwandelnden, sich erneuernden Themen und Motiven ist zu hören in der Sommerorgel am 2. August.
Rudolf Meyer: Das Glarner Liebeslied "Stets i Truure mues i lebä" wird erstmals mit der Ustermer Flötistin Ruth Walser und einer grossen Orgel erklingen. Sie wird auch im Gottesdienst die gesungenen Gemeindelieder klanglich überwölben. Dazu folgt das Glaubensbekenntnis des früh verstorbenen Komponisten Jehan Alain "Litanies". Dort stösst unsere Vernunft mit ihren ständigen Bitt-Litaneien zu Gott an eine Grenze, die allein durch den Glauben übersprungen werden können.





