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Sabina Bezzola

Meditation zum Hungertuch

Das MISEREOR-Hungertuch 2021,22 „Du stellst meine Füsse auf weiten Raum“ <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refuster.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>18</div><div class='bid' style='display:none;'>3010</div><div class='usr' style='display:none;'>18</div>
Du stellst meine Füsse auf weiten Raum

Der gebrochene Fuss sticht in diesem dreiteiligen Bild ins Auge. Als Grund-age diente der Künstlerin Lilian Moreno Sanchez ein Röntgenbild. Es zeigt den Fuss eines Menschen, der im Oktober 2019 in Chile gegen die soziale Ungerechtigkeit demonstrierte und dabei verletzt wurde.

Dieser Fuss steht für die Verletzlichkeit der Menschen, aber auch für die Verletzlichkeit der Systeme, in denen wir uns bewegen. Die Corona-Krise hat eindrücklich gezeigt, wie das Fundament der Gesellschaft oder das, was wir dafür hielten, schnell ins Wanken gerät. Gerne geht vergessen, dass die Verwundbarkeit von Natur und Mensch in gegenseitiger Abhängigkeit steht und eine intakte Schöpfung die Voraussetzung für gesundes Leben ist.

In den weiten Raum der Solidarität, der Hoffnung und der Liebe sollen unsere Wege gehen, anstatt im Leiden zu verharren. Die Künstlerin schreibt: «Eine andere Welt ist möglich. Diese Hoffnung möchte ich verbreiten.»

Martel Zahn, Regula Peterhans, Renata Fabianek, Daniela Messer und Ernst Kolb erzählen von ihren Eindrücken und Gedanken. Helmut Nowak und Roman Dosch setzen musikalische Akzente.

Wir laden Sie herzlich zu dieser farbigen Stunde ein!
Kontakt: Ernst Kolb