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Peter Freitag

Passionskonzert Klavierrezital mit Solvejg Henkhaus

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Die in Uster tätige Pianistin spielt ein wunderbares Programm mit Janácek und Schubert zur Passionszeit im Sonntagskonzert am 8. März in der Reformierten Kirche Uster – Eintritt frei, Kostenbeitrag
Peter Freitag,
Leoš Janácek (1854–1928)
Im Nebel
I. Andante
II. Molto adagio
III. Andantino
IV. Presto

» Link zu einer Aufnahme mit Solvejg Henkhaus

Franz Schubert (1797–1828)
Sonate in B-Dur D 960

Molto moderato
Andante sostenuto
Scherzo: Allegro vivace con delicatezza – Trio
Allegro, ma non troppo – Presto

17.00 Uhr in der Refrmierten Kirche Uster
Eintritt frei – Kostenbeitrag

Der Zyklus «Im Nebel» des tschechischen Komponisten Leos Janácek (1854–1928) erscheint in impressionistischen Gewand. » kammermusikfuehrer.de schreibt darüber:
Das viersätzige Werk ohne programmatische Überschriften kann atmosphärisch als “rätselhaft” beschrieben werden. Scharfe Kontraste kennzeichnen das Werk, das insofern keineswegs nur verhangene Nebelfarben nachzeichnet, sondern geradezu bildlich die Suche Janáceks nach neuem musikalischem Ausdruck wiederspiegelt. Das Andante beginnt mit einem ersten Thema in sanften Bewegungen, dem sich ein kantabler Seitengedanke anschließt, ein langsamer Choral, der zum exponierten Höhepunkt getrieben wird, bevor sich der Bogen in Reminiszenz an den Anfang wieder neigt und abschließende Arpeggien den Hörer in den “Nebel” entlassen. Das anschließende Molto adagio beginnt weich und wehklagend mit einem Viertaktmotiv aus dem sich im Mittelteil schnelle 32-tel herausheben. Wie ein banges, immer wieder abbrechendes Lied erklingt das Andantino mit seinen unregelmäßigen Perioden, dessen Stimmung im Mittelteil durch ein drohendes Fanfarenmotiv kurz zerrissen wird. Das folgende Presto ist am stärksten gekennzeichnet von unvermittelten und rasch wechselnden fragmentarischen Melodien und schroffen rhythmischen Gegensätzen. Kurz vor dem Ende erklingt im fortissimo der unheilklingende Ruf des Käuzchens, ein autobiografisches Bekenntnis?

Als zweites Werk steht die grosse, letzte Sonate von Franz Schubert auf dem Programm.