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Matthias Rüsch

p i a z z a

piazza (Foto: pixabay)
In einem offenen Gespräch auf der p i a z z a werfen wir Fragen auf und suchen gemeinsam nach Antworten.

Am 9. Juli widmen wir uns auf der p i a z z a dem aktuell heiss diskutierten Thema «Ehe für alle».

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Matthias Rüsch, Pfr.,
«Ehe für alle»
Werte werden neu entdeckt, Gesellschaften wandeln, Institutionen verändern sich, Begriffe nehmen einen anderen Sinn an. Die Diskussion über die «Ehe für alle» scheint zu polarisieren oder doch nicht?
Der Begriff «Ehe» war lange Zeit eng mit der Kirche verbunden, hat sich dann aber mehr und mehr in den Bereich des Zivilen verschoben. Veränderte Rollenbilder, eine andere Wahrnehmung der Sexualität, der Fluss der Zeit gestaltet Lebenslandschaften um.
Viele Menschen erwarten gesellschaftliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die über Jahrhunderte der Verbindung von Frau und Mann vorbehalten wurde. Was bedeutet die Anerkennung von unterschiedlichen Lebensformen im Kollektiv und für den Einzelnen?
Im Umkreis von «Ehe für alle» brechen auch rechtliche Fragen auf. Die Möglichkeit der Adoption und Leihmutterschaft lösen ethische, auch soziale Fragen aus. Und wie steht es mit biblischen Aspekten?
Wir skandieren keine Abstimmungsparolen. Aber wir suchen miteinander auf Augenhöhe nach Antworten, teilen Überlegungen, hinterfragen Überzeugungen, alte und neue. Darum ein Gespräch auf der p i a z z a, ein Freiraum jenseits von Parolen, ein Forum fürs Zuhören und miteinander Reden.
Es lädt ein: das Pfarramt Uster

«Gespräch auf der p i a z z a»
Freitag, 9. Juli, 19-20.00 Uhr
auf der p i a z z a vor dem Kirchgemeindhaus Kreuz
(bei schlechtem Wetter im Saal)