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Matthias Rüsch

Wie weiter, in diesen Zeiten, mit den Gottesdiensten?

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Wir bekommen zurzeit viele coronabedingte Anfragen, wie es um den Gottesdienst in der Kirche stehe. «Darf man denn noch singen?»

Ebenso fragen viele nach den Gottesdiensten in den Quartieren und Dörfern, aber auch nach den Andachten in Spital und Heimen. «Warum dürfen wir nicht mehr am Spitalgottesdienst teilnehmen?»

Hier finden Sie einige Antworten.
Matthias Rüsch,
INFORMATION | Gottesdienste in der Kirchgemeinde Uster

Die Corona-Pandemie hat zu grossen Veränderungen im gegenseitigen Umgang geführt. Auch die Gottesdienstfeiern sind davon betroffen. Zurzeit feiern wir nur Gottesdienste in der Kirche mit einem strengen Schutzkonzept. Die Quartiergottesdienste, sofern sie nicht draussen stattfinden, sind momentan sistiert.

Vorbehältlich situationsbedingter Änderungen sollen nun nach den Herbstferien die Gottesdienste an den verschiedenen Gottesdienstorten in den Quartieren wieder aufgenommen werden. Im Gegensatz zur Kirche wird dann aber der Mundschutz geboten sein. Einschränkungen sind nach wie vor sowohl im Spital, in den Altersinstitutionen als auch im Wagerenhof zu erwarten. Diese Institutionen müssen primär ihre Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner schützen und lassen darum zurzeit keine Aussenstehenden zu den Gottesdiensten herein. Bitte beachten sie darum jeweils die aktuelle Ausschreibung in der Tageszeitung resp. auf der Homepage der Kirchgemeinde.

In der Kirche ist das Tragen eines Mundschutzes vorderhand nicht zwingend geboten. Dennoch gilt in einem Sektor der Kirche eine allgemeine Maskentragpflicht. Dieser Sektor ist all denjenigen vorbehalten, die sich wohler fühlen, wenn auch die Banknachbarin einen Atemschutz trägt. Beim Singen allerdings gilt die Maskenpflicht für alle.
Gott und unseren Vorfahren sei Dank haben wir eine so grosse Kirche, dass wir uns weiterhin in respektablem Abstand begegnen können.

Und wie soll es weitergehen? Zurzeit blicken wir weit voraus in die Advents- und Weihnachtszeit und überlegen uns, wie wir dann miteinander feiern können. Wohl in kleineren Gottesdiensten in der Kirche, aber auch draussen, in kurzen Feiern in der Kälte. Ganz sicher jedoch werden wir recht anders feiern. Vielleicht entdecken wir so Weihnachten ganz neu und erleben die Botschaft vom prekären Kommen Gottes in die Welt in ungewohnter Intensität.

Matthias Rüsch, Pfarrer

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