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Sabina Bezzola

Kulturreise Frankreich

Mohnfeld im Languedoc<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refuster.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>18</div><div class='bid' style='display:none;'>1121</div><div class='usr' style='display:none;'>18</div>
Reformiert sein in Frankreich - gestern und heute. Vom 27. April bis 4. Mai 2019 sind wir auf Spurensuche im östlichen Languedoc.
Sabina Bezzola,
Hugenotten und Kamisarden

Rund 1,3 Mio Französinnen und Franzosen sind protestantischen Glaubens. Viele haben ihre Wurzeln im südlichen Frankreich.

Von Genf aus verbreiteten sich die Ideen des Theologen Johannes Calvin im 16. Jahrhundert rasch in ganz Frankreich. Besonders in den südlichen Provinzen fand die neue Lehre grossen Anklang.

Hier, im Grenzgebiet von Languedoc und Provence, machen wir uns auf die Suche nach reformierter Kultur und geniessen dabei die mediterrane Lebensart. Eine reizvolle Landschaft erwartet uns. Das dichte Buschwerk der Garrigue wechselt mit Olivenbäumen, Weinreben und Obsthainen. Die Küche ist vielfältig und geprägt von regionalen Zutaten, und für seinen Weinbau ist die Region seit der Römerzeit berühmt.

Ausgangspunkt unserer Exkursionen ist Uzès, eine charmante Provinzstadt mit reicher Vergangenheit und einer lebendigen, protestantischen Gemeinde. Malerische Altstadtgassen animieren zum Bummeln und gemütliche Cafés laden zum Verweilen ein.

Das Leben der Hugenottinnen und Hugenotten war geprägt von Verfolgung und Repression. Zahlreiche historische Schauplätze halten die Erinnerung an dieses mühselige und gefährliche Leben wach. Einige davon werden wir besuchen.

Die Region hat zahlreiche Kunstschaffende inspiriert, einige fanden hier eine neue Heimat. So auch Jean-Henri Fabre (1823 – 1915). Wir besuchen das Anwesen des französischen Naturforschers, Dichters und Schriftstellers in Sérignan-du-Comtat.

Wie zeitgenössisches reformiertes Engagement aussehen kann, lernen wir bei unserem Besuch in der Chartreuse von Valbonne kennen. Einst ein Kartäuserkloster, ist sie heute in Besitz einer gemeinnützigen protestantischen Organisation und bietet geschützte Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Erkrankung an.

Eine Woche voller spannender Begegnungen, neuer Eindrücke und gemütlicher Stunden erwartet uns. Schön, wenn Sie uns begleiten und diese Erlebnisse mit uns teilen.

Es ist nirgendwo untersagt, zu lachen oder sich zu sättigen oder neue Besitztümer mit dem alten, ererbten zu verbinden oder zum Klang der Musik sich zu erfreuen oder Wein zu trinken.
(Johannes Calvin, Institutio III, 19,9).

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