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LOCATION:Reformierte Kirche Uster\, Zentralstrasse 41\, 8610 Uster
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DESCRIPTION:Messe in D-Dur (1887) von Antonín Dvořák\nDoppelchörige
  Werke von Heinrich Schütz\n\nVokalquintett «Moritz»\n\nErika
  Weiss-Wichert\, Sopran\nGabriela Schöb\, Alt\nGerhard Unternährer\,
  Tenor\nMichael Kessler\, Bariton\nChristian Baumann\, Bass\n\nKantorei
  Uster\nStefan Schättin\, Orgel\nPeter Freitag\, Leitung\n\n\n\nMesse in
  D-Dur (1887) von Antonín Dvořák\n\nIm Jahre 1887 schreibt Antonín
  Dvořák seine dritte Messe\, nachdem er seine ersten beiden Werke
  vernichtet hatte. Mit seinem Opus 86 scheint er zufrieden\, so schreibt
  er in einem Brief: «Ich kümmere mich nicht um die ganze Welt – ich
  schreibe an einer neuen Messe und freue mich an Gottes Natur» und an
  anderer Stelle: «Diesmal habe ich aber nur mit bescheidenen Hilfsmitteln
  geschrieben und traue mich doch zu sagen\, dass mir die Arbeit gelungen
  ist.» In diesen «bescheidenen Hilfsmitteln» zeigt sich seine
  Meisterschaft\, er schreibt in seiner persönlichen Sprache und arbeitet
  die tschechische Musik in das feine Werk ein.\n\nJarmil Burghauser
  schreibt: «Seine persönliche Einstellung zur Aufgabe führte Dvořák
  sogar dazu\, dass er die gegebene Grenze des Textes im Credo
  überschritt; entgegen den Gebräuchen wiederholte er nämlich das
  lateinische «Ich glaube» (Credo) überall dort\, wo es das Messformular
  (die offizielle Vorgabe) lediglich in Klammern vorsieht.»\n\nSchütz\n
 \nHeinrich Schütz durfte mit hervorragenden Musikern zusammenarbeiten.
  Dies gab ihm die Gelegenheit auch mit mehrchörigen Werken zu
  experimentieren und deren kompositorische Effekte auszuloten.
  Mehrchörige Werke (sei es mit mehreren vokalen\, instrumentalen oder
  gemischten Besetzungen) ermöglichen eine räumliche Gestaltung\, eine
  Plastizität die mit Effekten in der Oper zu vergleichen sind. Die
  Gestaltung der textlichen Vorlagen bietet durch die Aufteilung auf
  mehrere Chöre neue Ausdrucksformen. Schütz lernte die Doppelchörigkeit
  in Venedig kennen.\n\n\nMagnificat SWV 426\nLobe den Herren\, meine Seele
  SWV 39\nJauchzet dem Herren alle Welt\, 100. Psalm SWV 36\nDa pacem
  Domine SWV 465\n\nKontakt: peter.freitag@refuster.ch\n\nWeitere Infos:
  https://www.refuster.ch/veranstaltung/24391
SUMMARY:Konzert Kantorei Dvořák
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