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LOCATION:Kirchgemeindehaus Kreuz\, Zentralstrasse 40\, 8610 Uster
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DESCRIPTION:«Ein religiös eigenständiges Bauernhaus vor 200 Jahren»
 \nVortrags- und Gesprächsabend im Rahmen einer
  historisch-frömmigkeitsgeschichtlichen Trilogie. \n\n2024 ist für die
  Reformierte Kirche resp. für die Stadt Uster ein Jubiläumsjahr: der
  Neubau der heutigen Hallenkirche jährt sich zum 200. Mal. Die Kirche am
  Burghügel gilt als Wahrzeichen von Uster\, ist nach wie vor der grösste
  Saal in Uster und hat Schweiz weit einen gewissen Bekanntheitsgrad durch
  den Ustertag.\n\nWas war das religiöse Umfeld in Uster\, in das der
  Neubau der Kirche konzipiert wurde?\n\nEine 30 Titel umfassende
  Hausbibliothek religiöser Erbauungsliteratur aus einem Bauernhaus in
  Niederuster gibt einen Hinweis darauf\, dass vor 200 Jahren ein
  traditioneller Bauernhof im Züribiet religiös eigenständig sein
  konnte. Sie gibt uns einen Einblick in die herkömmliche Frömmigkeit
  einer damaligen Bauernfamilie.\n\nDie Erbauungsliteratur (Bibel\,
  Andachts-\, Bet- und Gesangbücher) aus dem Niederustermer Bauernhaus
  Wepf-Grimm ist über die Jahrhunderte aus mehreren Höfen der Region
  zusammengekommen (u.a. Bünzli – Niederuster\, Denzler – Nänikon\,
  Gujer – Wermatswil). Die Tatsache\, dass mindestens zehn
  Andachtsbücher aus dem 18. Jahrhundert überlebt haben\, weist wohl
  darauf hin\, dass sie auch im 19. Jahrhundert noch in Gebrauch waren.
  Ebenso wurde die Handvoll Bücher aus dem 16. und 17. Jahrhundert über
  hunderte von Jahren nicht nur aufbewahrt\, sondern gelesen\, meditiert
  und diskutiert. \nEin Buch aus dem Jahr 1593 zur Lebenskunst des Sterbens
  mag darum wohl nicht nur im Pestjahr 1668 (Ustertod) seelische
  Erleichterung geboten haben. Die grosse Haus- und Familienbibel von 1624
  ist versehen mit den Einträgen zur Taufe von Kindern aus Niederuster
  (aber nicht nur). Einige der Andachtsbücher sind vom Lesen und den
  Spuren der Zeit völlig und teils bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert.\n
 \nDer Abend geht der Frömmigkeit und Weltanschauung der traditionellen\,
  protestantischen Zürcher Landbevölkerung im frühen 19. Jahrhundert und
  ihren frömmigkeitsgeschichtlichen Wurzeln nach.\n\nMatthias Rüsch\,
  Pfr. Dr. theol.\n\nWeiteres Datum:
 \nhttps://www.refuster.ch/veranstaltung/23856\n\n\nBildnachweis \nAlbert
  Anker (1831-1910)\, Lesender alter Mann (Der Bibelleser)\nÖl auf
  Leinwand mit KR und Querleiste\, 40.5 x 48.5 cm\nSammlung Christoph
  Blocher\n\nKontakt: Pfr. Matthias Rüsch\n\nWeitere Infos:
  https://www.refuster.ch/veranstaltung/23855
SUMMARY:Trilogie : «Ein religiös eigenständiges Bauernhaus vor 200
  Jahren»
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